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Swiss TPH

Swiss Public Health Conference 2013
15. - 16. August 2013 • Zürich

Vorsorgen und Versorgen bei chronischen
Krankheiten: Wer macht was mit wem?

Informationen für Abstractautoren

Einführung

Unter dem Titel  „Vorsorgen und Versorgen bei chronischen Krankheiten: Wer macht was mit wem?“ befasst sich die Swiss Public Health Conference 2013 mit folgenden Schwerpunktthemen:

  • Vorsorge von chronischen Krankheiten
  • Versorgung von Menschen mit chronischen Krankheiten
  • Innovative Forschungsansätze und die Nutzung persönlicher Alltagsdaten
  • Public Health in der Politik und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit

Präsentieren Sie Ihre wissenschaftliche Studie, Ihr praxisbezogenes Projekt oder Ihre Arbeit im Feld an der Swiss Public Health Conference in Zürich – in Form eines zehnminütigen Vortrags oder mit einem Poster. Willkommen sind auch Vorschläge für thematische Workshops (90 Minuten): Erwartet werden dafür eine Einführung, 2-3 Beiträge und eine Diskussion.

Es sind auch Workshops möglich, bei denen die Diskussion im Zentrum steht. Nach einer Einführung von max. 10 Minuten haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Fachleuten zu einem spezifischen Thema auszutauschen.

Beiträge zu den vier Schwerpunkten der Konferenz werden bevorzugt behandelt. Sie können aber auch andere Themen mit Public-Health-Relevanz aufgreifen und Ihren Beitrag in den „freien Vorträgen“ präsentieren.

Eingabetermin für die Abstracts ist der 19. April 2013. Alle eingereichten Beiträge werden anschliessend vom wissenschaftlichen Beirat beurteilt. Der Entscheid, welche Beiträge akzeptiert werden, wird bis 24. Mai 2013 kommuniziert.

Start Eingabe von Abstracts: 20. Dezember 2012

Themen

SCHWERPUNKTTHEMEN

Vorsorge von chronischen Krankheiten

Prävention chronischer Krankheiten steht häufig im Spannungsfeld unterschiedlicher und teilweise gegensätzlicher Interessen: Grundversorger haben einen anderen Blickwinkel als Versicherer und Gesundheitsbehörden und diese wiederum einen anderen Blickwinkel auf die Vorsorge als beispielsweise Patientinnen und Patienten. Dieses Spannungsfeld und die Zusammenarbeiten unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven stehen im Zentrum des Themenfelds „Vorsorge“. Für dieses Schwerpunktsthema ist die Vorstellung von Projekten über erfolgreiche und nicht erfolgreiche bzw. fehlende Zusammenarbeit gewünscht. Besonders erwünscht sind Beiträge aus dem Bereich psychischer Erkrankungen sowie aus dem Kinder- und Jugendbereich.

Versorgung von Menschen mit chronischen Krankheiten

Die Ressourcen für die Versorgung von Menschen, die mit chronischen Krankheiten leben, sind schon heute knapp. Dieses Problem wird sich weiter akzentuieren, wenn auf der einen Seite die Anzahl chronisch Kranker weiter zu-, auf der anderen Seite die Zahl der Grundversorgerinnen und -versorger, die sich um diese chronisch Kranken kümmert, aber laufend abnimmt. Im Themenfeld „Versorgung“ soll anhand von konkreten Projekten aus dem In- und Ausland aufgezeigt werden, mit welchen Strategien und Massnahmen der steigende Bedarf und die komplexer werdenden Versorgungssituationen aufgefangen werden. Dabei soll insbesondere auch der Frage nachgegangen werden, welche Bedürfnisse und Erwartungen denn auf Seiten der Patientinnen und Patienten bestehen. Auch hier sind Themen aus dem Bereich psychischer Erkrankungen / Mental Health sowie aus dem Kinder- und Jugendbereich besonders erwünscht.

Innovative Forschungsansätze und die Nutzung persönlicher Alltagsdaten

Gesundheitsrelevante persönliche Alltagsdaten (sog. „Real Life-Daten“) sind für die Steuerung des Gesundheitssystems unerlässlich. Doch gute Daten lassen sich nur durch eine systematische Erhebung und eine effiziente Zusammenarbeit verschiedenster Akteure gewinnen: zwischen Anbietern der Grundversorgung, Forschenden, Patientinnen und Patienten und der Bevölkerung. Die Datenerhebung steht dabei typischerweise im Spannungsfeld zwischen dem wissenschaftlichen Interesse und dem rechtsstaatlichen Interesse an einem hinreichenden Datenschutz. Für dieses Schwerpunktthema laden wir Beiträge zu Forschungszusammenarbeiten in der Grundversorgung ein. Die Vorstellung erfolgreicher und weniger erfolgreicher Forschungszusammenarbeiten soll eine Diskussion darüber ermöglichen, unter welchen Voraussetzungen gemeinsame Forschungsprojekte in der Grundversorgung gelingen können. Gesucht sind daher insbesondere Beiträge zu Forschungsansätzen, die auf innovative Weise gesundheitsrelevante Real Life-Daten nutzen.

Public Health in der Politik und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit

Politik und Gesundheitsbehörden, aber auch die Wirtschaft und die Versicherer leisten einen massgeblichen Beitrag für die Vorsorge und Versorgung chronischer Krankheiten. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Gesundheitssystems, indem sie dessen Rahmenbedingungen definieren. Dabei stellen sich mit Blick auf das Konferenzthema zentrale Fragen: Mit welchen Strategien begegnet die Politik der sich abzeichnenden Verknappung personeller Ressourcen in der Grundversorgung? Wie reagiert sie auf den Bedarf an vermehrter Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Berufsgruppen und den Zweigen der Vorsorge und der Versorgung? Wohin steuert die Gesetzgebung in Sachen Früherkennung oder Registern? Festzustellen ist im Kontext politischer Debatten zudem, dass die Diskussionen gerade im Bereich der Vorsorge stark geprägt sind von einem negativen Image von Public Health-Massnahmen. Für dieses Schwerpunktthema laden wir deshalb auch Beiträge ein zur Frage, wie sich die Vermittlung und damit auch die politische und öffentliche Akzeptanz gesundheitsvorsorglicher Massnahmen in der Schweiz verbessern lässt.

Weitere Public Health Themen

Beiträge zu weiteren Themen, welche sich mit nationalen und internationalen Aspekten von Public Health auseinandersetzen, sind willkommen und können im Block „Freie Vorträge“ präsentiert werden.

Präsentationsformen

Eingehende Abstracts werden vom wissenschaftlichen Beirat der Konferenz beurteilt und vom Organisationskomitee für die einzelnen Parallelveranstaltungen thematisch gebündelt.

Folgende Präsentationsformen sind im Programm vorgesehen:

  1. Referate
    Die Referatsdauer ist auf 10 Minuten begrenzt. Anschliessend ist eine 5-minütige Diskussion geplant. Pro Parallelveranstaltung von 90 Minuten werden 5 Abstracts präsentiert.
  2. Poster (Weltformat, Hochformat)
    In der Poster-Ausstellung wird die Vielfalt der Public Health Themen der Schweiz dargestellt.
  3. Workshops mit inhaltlichem Schwerpunkt

    Wenn Sie ein spezielles Thema vertiefen und eine ganze Session von 90 Minuten mit von Ihnen vorgeschlagenen ReferentInnen bestreiten möchten, können Sie einen Workshopvorschlag einreichen. Pro Workshop werden maximal 3 Abstracts präsentiert. Mindest 45 Minuten sind für die Diskussion vorzusehen. Bei der Einreichung der Workshops erfolgt auch das Einreichen der Abstracts der einzelnen Präsentationen. Referenten von Workshops zahlen gleich wie alle anderen Referenten in den Parallelsessionen die reduzierte Tagungsgebühr. Für die Leitung des Workshops ist eine Person vorzusehen, die nicht gleichzeitig referiert.

  4. Workshops mit Schwerpunkt auf der Diskussion
    In diesen Workshops steht die Diskussion im Zentrum. Nach einer Einführung von max. 10 Minuten haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Fachleuten zu einem spezifischen Thema auszutauschen. Beschreiben Sie im Abstract das Thema, die Teilnehmer und die Ziele der Diskussion.

Richtlinien für die Eingabe

  1. Die Richtlinien gelten sowohl für einzelne eingereichte Abstracts wie auch für Workshops.
  2. Abstracts können in Deutsch, Französisch oder Englisch eingereicht werden. Die Sprache Ihres Abstracts entspricht der Präsenta­tions­sprache des Beitrags am Anlass.
  3. Pro Erstautor dürfen maximal 2 Abstracts eingereicht werden.
  4. Die maximale Länge des eingereichten Textes beträgt 2’500 Zeichen inkl. Leerschläge.
  5. Alle Autoren, die an der Konferenz ein vom wissenschaftlichen Beirat akzeptiertes Abstract präsentieren (oral presentation oder poster) bzw. in einem Workshop als Referent auftreten, zahlen die reduzierte Teilnahmegebühr (25% Rabatt) gemäss dem Abschnitt "Teilnahmegebühren".
  6. Mit dem Einreichen des Abstracts geben die Autoren den Organisatoren das Recht, das Abstract elektronisch und in gedruckter Form zu publizieren.

Termine

Eingabeschluss für Abstracts ist der 19. April 2013.

Die Rückmeldung über Zulassung und Art der Präsentation an die Autorinnen und Autoren erfolgt bis am 24. Mai 2013.

Teilnahmegebühren

Die folgenden Preise gelten bei einer Anmeldung bis zum 1. August 2013 und beinhalten einen Frühbuchungsrabatt von CHF 30.00. Bei einer späteren Anmeldung entfällt der Frühbuchungsrabatt und wird der volle Preis erhoben.

Mitglieder Public Health Schweiz
1 Tag   CHF 300.00
2 Tage  CHF 400.00
Nichtmitglieder  
1 Tag CHF 480.00
2 Tage CHF 580.00

Rabatte:

  • präsentierende Abstractautor/innen 25%
  • Vollzeitstudierende (mit Legi)  50%
  • Doktorierende (mit Legi) 25% 
  • Teilnehmende eines Weiterbildungsprogramms  25%

Rabattberechtigt sind Personen, die sich aktuell in einem der aufgeführten Weiterbildungsprogramme befinden.

  • SSPH+ MPH-Programm Zürich-Basel- Bern
  • DSP Genève
  • Institution, die der SSPH+ angeschlossen ist.
  • CAS GF&P Fachhochschule Nordwestschweiz
  • MAS Hochschule Luzern in Prevention and Health Promotion

Wenn Sie ein Weiterbildungsprogramm mit Public Health Bezug besuchen, das nicht hier aufgeführt ist, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir klären ab, ob wir eine Zusammenarbeit mit Ihrem Weiterbildungsprogramm aufbauen können.

Rabatte sind nicht kumulierbar.

Swiss Public Health Award

Das „Best scientific abstract“ und das „Best practice based abstract“ werden mit dem Swiss Public Health Award ausgezeichnet. Die Preissumme insgesamt beträgt CHF 3'000. Die Prämierung findet am Donnerstag, 15. August 2013 im Rahmen des Abendprogramms statt.

SSPH+ PhD Award

Auch in diesem Jahr werden die drei besten Abstracts, die von PhD Studierenden eingereicht werden, durch das SSPH+ PhD Programm ausgezeichnet. Alle drei erhalten ein Preisgeld (CHF 500, CHF 300 oder CHF 200 Franken) sowie eine Jahresmitgliedschaft bei ‚Public Health Schweiz’.